Kurz gesagt
Die App misst den Abstand vom Beginn einer Wehe bis zum Beginn der nächsten und mittelt Abstand und Dauer über die letzte Stunde. Bei 5-1-1 meldet sie sich, wenn der Abstand im Schnitt höchstens 5:30 Minuten beträgt und die Dauer mindestens 54 Sekunden. Außerdem muss der Rhythmus seit einer Stunde regelmäßig sein. Eine Diagnose stellt die App nicht.
Inhalt
- Eine Wehe erfassen
- Abstand und Dauer: was die App ausrechnet
- So prüft die App 5-1-1 und 4-1-1
- Eigene Regel und die Zeit vor der 37. Woche
- Wann der Hinweis kommt und was er dir anbietet
- Drei Beispiele, mit der App-Logik nachgerechnet
- Muster-Erkennung und Phasen-Hinweis
- Woher die Zahlen 5-1-1 und 4-1-1 kommen
- Was die App nicht kann
Für die Regel rechnet Contraction Timer nur mit den Zeiten, die du tippst. Daraus bildet die App drei Werte: den Abstand von Wehenbeginn zu Wehenbeginn, die Dauer jeder Wehe und die Zeit, seit der dein Rhythmus regelmäßig ist. Alle Zahlen auf dieser Seite stammen aus dem Programmcode der App, Stand 14. Oktober 2026.
Eine Wehe erfassen
Im Timer tippst du auf den großen Knopf, wenn eine Wehe beginnt, und noch einmal, wenn sie nachlässt. Die App speichert für jede Wehe zwei Uhrzeiten, den Beginn und das Ende. Eine Wehe, die gerade läuft, zählt erst mit, wenn du ihr Ende getippt hast.
Ist das Ende schwer zu erkennen, stellst du in den Einstellungen auf „Nur den Beginn“ um. Dann tippst du einmal pro Wehe, und die App kennt nur die Abstände. Für die Regel prüft sie in diesem Modus Abstand und Regelmäßigkeit, die fehlende Dauer hält den Hinweis nicht auf. Bereits erfasste Wehen bleiben beim Wechsel, wie sie sind.
Tippst du Beginn und Ende, fragt die App danach, ob die Wehe leicht, mittel oder stark war. Die Frage lässt sich abschalten, und für die Regel spielt die Antwort keine Rolle. Hast du dich vertippt, änderst du Beginn und Ende in der Wehenliste oder löschst die Wehe. Gelöschte Wehen rechnet die App nicht mehr mit.
Abstand und Dauer: was die App ausrechnet
Die Dauer einer Wehe reicht von ihrem Beginn bis zu ihrem Ende. Den Abstand misst die App vom Beginn einer Wehe bis zum Beginn der nächsten, die Pause dazwischen ist darin enthalten. Wie du beides von Hand misst, erklärt der Artikel Wehen messen.
Für die Anzeige „Letzte Stunde“ im Timer und für die Regel bildet die App Durchschnitte. Dafür nimmt sie alle Wehen, die in den letzten 60 Minuten begonnen haben. Ältere Wehen fallen aus den Durchschnitten heraus. Für die Regel braucht die App mindestens drei Wehen, also zwei Abstände. Für die Dauer braucht sie zwei Wehen mit getipptem Ende.
So prüft die App 5-1-1 und 4-1-1
Beim Einrichten fragt die App, welche Regel dir deine Klinik oder Hebamme genannt hat. Zur Wahl stehen 5-1-1, 4-1-1 und eine eigene Regel. Bei 5-1-1 und 4-1-1 müssen drei Bedingungen gleichzeitig erfüllt sein:
| Bedingung | 5-1-1 | 4-1-1 |
|---|---|---|
| Abstand im Schnitt der letzten Stunde | höchstens 5:30 Minuten | höchstens 4:30 Minuten |
| Dauer im Schnitt der letzten Stunde | mindestens 54 Sekunden | mindestens 54 Sekunden |
| Rhythmus regelmäßig seit | mindestens 60 Minuten | mindestens 60 Minuten |
Die Regeln selbst sind Faustwerte. familienplanung.de beschreibt Wehen, die „etwa eine Stunde lang“ alle fünf Minuten kommen und „ungefähr eine Minute“ dauern. Die App lässt deshalb Spielraum: 30 Sekunden beim Abstand und 10 Prozent bei der Dauer.
Regelmäßig heißt für die App:
- Kein Abstand ist länger als der Regelabstand plus zwei Minuten. Bei 5-1-1 sind das sieben Minuten, bei 4-1-1 sechs.
- Jede Wehe dauert mindestens 45 Sekunden, also drei Viertel einer Minute. Im Modus „Nur den Beginn“ entfällt diese Prüfung.
Um das zu prüfen, geht die App von deiner letzten Wehe rückwärts, bis ein Abstand zu lang oder eine Wehe zu kurz ist. Die Zeit zählt vom Beginn der ersten Wehe dieser Serie bis jetzt. Eine längere Pause beendet die Serie, und die Stunde beginnt von vorn. Wehen, die schon aus den Durchschnitten gefallen sind, zählen für die Serie weiter.
Passen Abstand und Dauer und fehlt nur noch Zeit, zeigt der Timer, seit wie vielen Minuten das Muster passt.
4-1-1 verlangt dichtere Wehen als 5-1-1. Mit 4-1-1 kommt der Hinweis deshalb gleichzeitig mit 5-1-1 oder später, nie früher. Ausprobieren kannst du die Prüfung mit dem Wehen-Timer auf dieser Website. Er nutzt dieselbe Funktion, fest eingestellt auf 5-1-1, und speichert nur in deinem Browser.
Eigene Regel und die Zeit vor der 37. Woche
Nennt dir deine Klinik andere Werte, trägst du sie als eigene Regel ein:
- Abstand: 1 bis 60 Minuten
- Dauer: 0 bis 300 Sekunden, bei 0 zählt jede Dauer
- Zeitraum: 1 bis 360 Minuten
Es gelten dieselben Spielräume wie bei 5-1-1. Die Durchschnitte bildet die App über die letzte Stunde oder über deinen Zeitraum, wenn er kürzer ist. Bei einem Zeitraum von zwei Stunden muss der Rhythmus trotzdem zwei Stunden lang regelmäßig sein.
Hast du deinen Geburtstermin eingetragen und bist noch vor 37+0, gilt statt deiner Regel eine eigene. Die App meldet sich dann, sobald in den letzten 60 Minuten vier Wehen begonnen haben. Abstand und Dauer spielen dabei keine Rolle. Warte trotzdem nicht auf diesen Hinweis. Der britische Gesundheitsdienst NHS rät, vor 37 Wochen sofort anzurufen, wenn du glaubst, dass die Geburt beginnt.
Wann der Hinweis kommt und was er dir anbietet
Solange die App geöffnet ist, prüft sie die Regel alle paar Sekunden. Ist sie erfüllt, erscheint ein Bildschirm mit dem Satz „Es ist Zeit, in der Klinik anzurufen.“ Darunter stehen der durchschnittliche Abstand, die Dauer und wie lange dein Rhythmus schon regelmäßig ist. Ist Vibration eingeschaltet, vibriert das Handy.
Der Hinweis bietet dir vier Möglichkeiten:
- „Kreißsaal anrufen“ öffnet den Anruf an die Nummer, die du hinterlegt hast, und beendet den Hinweis. Fehlt die Nummer, führt dich der Knopf zum Eintragen.
- „Partner benachrichtigen“ öffnet das Teilen-Menü deines Handys mit einem fertigen Text. Die App speichert dabei nichts.
- „Weiter tracken, später erinnern“ blendet den Hinweis aus. Nach 15 Minuten kommt er wieder, wenn die Regel dann noch erfüllt ist.
- „Ich habe angerufen“ beendet den Hinweis, bis die Regel nicht mehr erfüllt ist. Wird sie danach wieder erreicht, meldet sich die App erneut.
Gehst du ohne Auswahl zurück, kommt der Hinweis frühestens nach 30 Minuten wieder, solange die Regel erfüllt bleibt. In den Einstellungen kannst du ihn ganz abschalten. Regelprüfung und Hinweis gehören zur kostenlosen Version der App.
Im Hintergrund kann die App nicht laufend rechnen. Passen Abstand und Dauer und fehlt nur noch Zeit, plant sie deshalb eine Mitteilung für den Moment, an dem der Zeitraum erreicht wäre. Dabei geht sie davon aus, dass deine Wehen im selben Rhythmus weiterkommen. Ändern sich deine Wehen, plant sie neu.
Drei Beispiele, mit der App-Logik nachgerechnet
Die drei Wehenfolgen sind ausgedacht und stammen nicht von Nutzerinnen. Wir haben sie durch dieselben Funktionen geschickt, mit denen die App rechnet, und um 22:06 Uhr ausgewertet:
- Beispiel A: 13 Wehen von 21:00 bis 22:04 Uhr, alle 5 bis 6 Minuten, je 50 bis 70 Sekunden lang
- Beispiel B: 7 Wehen von 21:34 bis 22:04 Uhr, alle 4 bis 6 Minuten, je 50 bis 65 Sekunden lang
- Beispiel C: 11 Wehen ab 21:00 Uhr, alle 5 bis 6 Minuten, je 55 bis 65 Sekunden lang. Zwischen 21:32 und 21:48 Uhr liegt eine Pause von 16 Minuten.
Infografik
Die drei Beispiele zwischen 21:00 und 22:06 Uhr
-
Beispiel A 13 Wehen ab 21:00 Uhr, alle 5 bis 6 Minuten · 5-1-1 erreicht
-
Beispiel B 7 Wehen ab 21:34 Uhr · regelmäßig erst seit 32 Minuten
-
Beispiel C 16 Minuten Pause nach 21:32 Uhr · die Stunde beginnt neu
| Ergebnis um 22:06 Uhr | Beispiel A | Beispiel B | Beispiel C |
|---|---|---|---|
| Wehen in der letzten Stunde | 12 | 7 | 9 |
| Abstand im Schnitt | 5:16 Minuten | 5:00 Minuten | 6:38 Minuten |
| Dauer im Schnitt | 59 Sekunden | 59 Sekunden | 61 Sekunden |
| Regelmäßig seit | 21:00 Uhr (66 Minuten) | 21:34 Uhr (32 Minuten) | 21:48 Uhr (18 Minuten) |
| 5-1-1 | erreicht, der Hinweis kommt | noch nicht, die Stunde fehlt | nicht erreicht |
| 4-1-1 | nicht erreicht, Abstand zu lang | nicht erreicht | nicht erreicht |
In Beispiel A sind alle drei Bedingungen für 5-1-1 erfüllt. Der Abstand liegt mit 5:16 Minuten über fünf Minuten, aber im Spielraum von 30 Sekunden. Für 4-1-1 dürfte er höchstens 4:30 Minuten betragen. Die Wehe um 21:00 Uhr fällt aus den Durchschnitten heraus und zählt trotzdem für die Serie.
Beispiel B passt bei Abstand und Dauer, regelmäßig ist der Rhythmus aber erst seit 32 Minuten. Die App plant hier die Mitteilung für 22:34 Uhr.
In Beispiel C beendet die Pause die Serie, und die Stunde zählt erst ab 21:48 Uhr. Die 16 Minuten heben auch den Durchschnitt auf 6:38 Minuten. Davor und danach kamen die Wehen alle 5 bis 6 Minuten.
Zwei Abwandlungen von Beispiel A haben wir ebenfalls nachgerechnet. Tippst du nur den Beginn, ist 5-1-1 trotzdem erreicht, weil die fehlende Dauer nichts blockiert. Dauern dieselben Wehen nur 45 bis 50 Sekunden, liegt der Schnitt bei knapp 48 Sekunden. Das ist weniger als 54 Sekunden, und der Hinweis kommt nicht.
Muster-Erkennung und Phasen-Hinweis
Neben der Regel gibt es zwei Einschätzungen, die zur Premium-Version gehören. Keine von beiden ist eine Diagnose.
Die Muster-Erkennung schaut auf die letzten drei Stunden und braucht mindestens sechs Wehen. Sie wertet fünf Signale aus:
- Werden die Abstände kürzer?
- Werden die Wehen länger?
- Ist der Rhythmus gleichmäßig?
- Werden die Wehen stärker? Das zählt nur, wenn du die Stärke angibst.
- Kommen die Wehen weiter, nachdem du „Hingelegt“ oder „Bewegt“ angetippt hast?
Für Abstand, Dauer und Stärke vergleicht sie die erste mit der zweiten Hälfte. Jedes Signal zählt einen Punkt dafür, einen dagegen oder bleibt neutral. Liegen die Punkte dafür um mindestens drei vorn und ist der Rhythmus gleichmäßig, steht dort „Das sieht nach echten Wehen aus.“ Überwiegen die Punkte dagegen, heißt es „Das sieht eher nach Übungswehen aus.“ Sonst lautet das Ergebnis „Noch unklar“.
Weil die Muster-Erkennung nach Veränderung sucht, meldet sie in Beispiel A „Noch unklar“, obwohl 5-1-1 erreicht ist. Abstand und Dauer bleiben dort fast gleich. In Beispiel C reicht die eine lange Pause für „eher Übungswehen“. Für den Hinweis zum Anrufen zählt allein die Regel.
Der Phasen-Hinweis ordnet die letzte Stunde nach Abstand und Dauer grob ein:
- bis 3 Minuten Abstand und ab 60 Sekunden Dauer: kann die Übergangsphase sein
- bis 6 Minuten und ab 45 Sekunden: aktive Eröffnungsphase
- bis 10 Minuten und ab 30 Sekunden: Latenzphase
- alles andere und jeder unregelmäßige Rhythmus: frühe, noch unregelmäßige Phase
Die App zeigt diesen Hinweis erst ab drei Wehen und immer mit dem Satz „Grobe Einschätzung aus Abstand und Dauer, keine Diagnose. Ruf im Zweifel immer an.“
Woher die Zahlen 5-1-1 und 4-1-1 kommen
Die beiden Voreinstellungen folgen Faustregeln, die diese Quellen beschreiben:
- familienplanung.de, das Portal des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit, beschreibt fürs erste Kind das Muster von 5-1-1. Die Wehen kommen etwa eine Stunde lang regelmäßig alle fünf Minuten und dauern ungefähr eine Minute. Dazu ist der Schmerz so stark, dass du dich während einer Wehe nicht mehr ablenken kannst. Ab dem zweiten Kind ist es laut dem Portal schon Zeit, wenn die Wehen regelmäßig alle zehn Minuten kommen.
- Lamaze International, eine Organisation für Geburtsvorbereitung, schreibt, dass viele Fachleute zu 5-1-1 oder 4-1-1 raten. Gemeint sind Wehen alle fünf oder vier Minuten, je eine Minute lang, seit mindestens einer Stunde.
Die App misst nur Zeiten. Wie stark der Schmerz ist, kann sie nicht prüfen, das schätzt du selbst ein. Lamaze rät, den eigenen Plan mit der Ärztin oder Hebamme zu besprechen.
Die Empfehlung deiner Klinik oder Hebamme geht immer vor. Nennt sie dir andere Werte, etwa für ein zweites Kind oder eine weite Anfahrt, trägst du genau diese als eigene Regel ein. Welche Werte Kliniken nennen, vergleicht der Artikel Wann ins Krankenhaus? Was einzelne Abstände bedeuten, erklärt der Artikel zum Wehenabstand.
Was die App nicht kann
- Sie stellt keine Diagnose. Sie kennt nur deine Zeiten und Angaben und untersucht nichts.
- Sie merkt nicht, wenn die Wehen aufhören. Tippst du keine neue Wehe mehr, läuft die Zeit der Serie weiter, und der Hinweis kann trotzdem kommen.
- Sie prüft nicht, ob eine Wehe länger als zwei Minuten dauert oder ob sechs oder mehr in zehn Minuten kommen. Beides nennt der NHS als Grund, sofort anzurufen.
- Einen Blasensprung, Blutungen oder weniger Kindsbewegungen erkennt sie nicht. Bei solchen Zeichen rufst du sofort an, egal was die App anzeigt. Die vollständige Liste steht unter diesem Artikel.
Die App braucht kein Konto und funktioniert offline. Deine Wehen bleiben auf deinem Handy.
Sofort anrufen, egal wie die Wehen gerade sind
Bei diesen Zeichen wartest du auf kein Wehenmuster und rufst sofort deine Hebamme oder den Kreißsaal an, auch nachts. Die Liste folgt dem britischen Gesundheitsdienst NHS und der US-Fachgesellschaft ACOG.
- Die Fruchtblase ist gesprungen, auch wenn du noch keine Wehen hast.
- Das Fruchtwasser ist verfärbt oder riecht unangenehm.
- Du blutest aus der Scheide. Etwas Blut im Schleimpfropf kann dazugehören, bei mehr Blut rufst du an.
- Dein Baby bewegt sich weniger als sonst.
- Du hast dauerhafte, starke Schmerzen, die zwischen den Wehen nicht nachlassen.
- Du hast Fieber, also 38 °C oder mehr.
- Du bist noch keine 37 Wochen schwanger (vor 37+0) und glaubst, dass die Geburt beginnt.
- Eine Wehe dauert länger als zwei Minuten, oder du hast sechs oder mehr Wehen in zehn Minuten.
- Du bist unsicher oder machst dir Sorgen. Auch dann darfst du jederzeit anrufen.
Wähl den Notruf 112, wenn du einen starken Pressdrang hast und glaubst, dass dein Baby jetzt kommt.
Quellen dieser Liste: NHS: Signs that labour has begun (2023); NHS: Pregnancy symptoms you need to get help for; ACOG: How to tell when labor begins
Häufige Fragen
Wann zeigt die App den Hinweis, in der Klinik anzurufen?
Wenn alle Bedingungen deiner Regel gleichzeitig erfüllt sind. Bei 5-1-1 liegen die Wehen der letzten Stunde im Schnitt höchstens 5:30 Minuten auseinander. Sie dauern im Schnitt mindestens 54 Sekunden. Dein Rhythmus ist seit mindestens 60 Minuten regelmäßig. Kein Abstand ist dann länger als sieben Minuten und keine Wehe kürzer als 45 Sekunden.
Warum meldet sich die App nicht, obwohl meine Wehen alle fünf Minuten kommen?
Meist fehlt noch Zeit, denn der Rhythmus muss seit einer Stunde regelmäßig sein. Ein Abstand von mehr als sieben Minuten startet diese Stunde neu. Auch kurze Wehen halten den Hinweis zurück, wenn sie im Schnitt unter 54 Sekunden dauern. Bei Warnzeichen wartest du nicht auf die App und rufst sofort an.
Muss ich auch das Ende jeder Wehe tippen?
Nein. Im Modus „Nur den Beginn“ tippst du einmal pro Wehe, und die App kennt nur die Abstände. Sie prüft dann Abstand und Regelmäßigkeit, und die fehlende Dauer hält den Hinweis nicht auf. Den Modus kannst du in den Einstellungen jederzeit wechseln.
Rechnet die App vor der 37. Woche anders?
Ja, wenn du deinen Geburtstermin eingetragen hast. Vor 37+0 meldet sie sich, sobald in den letzten 60 Minuten vier Wehen begonnen haben. Abstand und Dauer spielen dann keine Rolle. Warte darauf aber nicht: Der NHS rät, vor 37 Wochen sofort anzurufen, wenn du glaubst, dass die Geburt beginnt.
Quellen
- Contraction Timer: Programmcode der Regelprüfung in der App (Stand 14. Oktober 2026)
- familienplanung.de (Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit): Wie verläuft eine Geburt? (Stand 2024)
- Lamaze International: When in labor should you go to the hospital? (2021)
- NHS: Signs that labour has begun (2023)
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Im Zweifel ruf bitte immer deine Klinik oder Hebamme an, im Notfall die 112.
